#1
Verfasst: Di 4. Mai 2021, 21:20
Etoh öffnet seine Augen. Hat er sie geöffnet? Es ist so dunkel, er kann nichts sehen.
Er fühlt sich irgendwie benommen, wischt sich mit der Hand über die Augen.
Er kann immer noch nichts sehen. Es ist kalt. - Ihm ist kalt. Er spürt das er auf einem Stein liegt
.Er befühlt seinen Körper. Dabei stellt er fest das ihm seine Kleidung nur noch in Fetzen am Körper klebt.
Und irgend etwas fühlt sich sehr krustig an. Ist es Dreck oder Schorf? Er kratzt daran – es blättert ab ohne zu schmerzen.
Was war geschehen? Wie lange war er schon hier? Wo ist hier? Langsam setzt er sich auf.
Mit seinen Händen stellt er fest das er auf einer Erhöhung liegt. Er dreht sich, seine Füße fallen in ein Nichts, bis sie plötzlich den Boden berühren.
Etoh rutscht von dem Stein. Langsam tastet er sich an dem Stein entlang auf welchen er gelegen hat. Er stellt fest das er die Form und Höhne wie ein Tisch hat.
Wissen! Er hat das Wissen, doch fehlt ihm die Kraft sein inneres Licht zum leuchten zu bringen. Es gab eine Zeit in der es für ihn eine Kleinigkeit war einen Raum im hellen Licht erstrahlen zu lassen.
Allein durch seine Willenskraft war er einst in der Lage die Kerzen im Tempel zum Leuchten zu bringen und sie auch wieder zu löschen.
Doch diese Gabe scheint nun auf seltsame Weiße blockiert zu sein. Langsam kam ihn seine Erinnerung wieder.
Er ist ein Sohn des Lichten Gottes Artherk, sein Sprachrohr, nicht nur bei den Menschen, sondern vor allem auch bei den Seraphen welche für „Ihn“ gestorben und wiedergeboren sind.
Welche, wie es ihm selbst passiert war, sich selbst fast schon Göttlich fühlen ob ihrer Unsterblichkeit und so ihre Wahre Bestimmung schon fast Vergessen haben.
Eine Läuterung war es, welche Etoh widerfahren ist. Am eigenen Leib hatte er nun erfahren welche Konsequenzen es nach sich zieht wenn man seine Kräfte welche einem durch die Götter gegeben wurden zu seiner eigenen Verherrlichung missbraucht.
Auch wenn es ein eher schleichender Prozess war. Es war nicht sein Ansinnen und dennoch hatte er sich dessen Schuldig gemacht.
In fremden Landen ist er gewesen. In einer Gegend in der man von den Göttern Altheas nichts wusste. Auch Seraphen waren hier völlig unbekannt.
Hier kam er nun an, aus einer fremden Welt, die Zeichen Artherks sichtbar tragend.
Er konnte sie nicht ablegen, nicht verstecken. Wie auch?
Und so kam es das er selbst mit sehr viel Bewunderung angesehen wurde. Ein Wunder, er musste ein Gott sein!
Als Priester, dem Sprachrohr Artherks hat sich Etoh natürlich dazu berufen gefühlt das Wort Artherks unter diesen Menschen zu verbreiten.
Er sprach über die Wunder Artherks, dem Licht und die Güte.Um seinen Worten mehr Nachdruck und Eindruck zu verleihen lies er sich dazu hinreisen das eine oder andere „Wunder“ zu tun.Magische Fähigkeiten waren in jenen Landen unbekannt, und wer wenn nicht ein Gott selbst könnte die schlimmsten Wunden durch ein paar Worte heilen?
Wer, wenn nicht dieser Gott selbst von dem dieser Fremde sprach hätte einen ganzen Landstrich durch diese Gaben beschützen können?
Allein schon dieses Licht, welches Etoh auszustrahlen vermochte das alle Dunkelheit aus jeden Winkel und jeder Ecke im Raum vertrieb.
So kam es wie es kommen musste. Die Menschen fingen an Etoh selbst als diesen Gott von dem er sprach zu verehren.
Erst wehrte er sich dagegen, schwach wie er selbst nun einmal war, fand er jedoch Gefallen daran.
Ihm wurde ein Haus gebaut, was erzähle ich, eine Halle, einem Tempel gleich.
Man fertigte Statuen nach seinem Ebenbild, Bildnisse wurden nach ihm gefertigt, die ihn fast heller Erstrahlen ließen als Artherk selbst.
So vergingen einige Jahre.
Es kam die Zeit in der Etoh erkannte das dies nicht richtig war. Er verschanzte sich immer mehr in seinem Studierzimmer. Versank zuweilen Stundenlang in Gebete und in Läuterung. Würde Artherk ihn hier überhaupt hören?
Tagelang verfasste er Schriften und fertigte Abschriften der Psamle Artherks an.
Nicht er war der Schöpfer allen Lebens, sondern Artherk war es gewesen. Ihm sollten sie zu Diensten sein.
Eines Nachts zerstörte er sein Haus, kein Stein sollte auf dem anderen bleiben. Unter den Trümmern würden die Menschen diese Schriften finden.
Sie werden sich wohl an ihn erinnern, doch die Worte Artherks werden sie lesen und weiter Verkünden.
Und so wie Artherk Althea verließ, verließ nun auch der Priester die Menschen welche ihn fälschlicherweise als Gott verehrten.
Etoh machte sich auf den Weg zurück in seine Heimat. Zurück nach Althea.
Jeh näher er an die Grenzen Altheas gelangte um so rauer wurde die See. Sie fuhren durch einen Nebel, der so dicht war, das man die Hand vor Augen nicht sehen konnte.
War dies vielleicht auch der Grund warum Althea dem Rest der Welt da draußen so unbekannt war?
Zeit und Raum erschienen Etoh unendlich zu sein. Er hatte keine Orientierung mehr und war schier am Verzweifeln.
Er hatte das Gefühl als ob die Inseln nicht wollten das er zurück kehren könne. Dann geschah etwas das Etoh sich nicht erklären konnte.
Eine Unsichtbare Macht riss ihn förmlich von Schiff und er wird durch die Luft gewirbelt.
Halb Besinnungslos hörte er eine Stimme in seinem Kopf. Sie stellte ihn immer wieder die gleichen Fragen.
Was liegt euch am Herzen?
Wen haltet ihr für Würdig?
Welches Getränk kredenzt ihr dem weisen König zu seinem 60 Geburtstag?
Ihr seht ein Omen, Wie sieht es aus?
Etoh wusste nicht wie ihm geschah. Die Fragen wiederholten sich. Er wurde immer Höher getragen. Ihm blieb die Luft zum Atmen weg. Er öffnete die Augen und dann sah er es, das Licht. So hell, so warm, so geborgen. Leise wispert er seine Antworten.
Meine Freunde und Familie.
Den bescheiden Mann, der sich für seine Fehler und Fehlgriffe entschuldigt.
Einen trank das Jugend, damit er noch lange weise Herrschen kann.
Ich sehe eine in Gestalt, eingehüllt in weisen Tuch. Sie hat eine Kerze bei sich und eine silberne Kugel.
So wie er die letzten Worte gesprochen hatte fiel er in die tiefe. Das Licht entfernte sich immer weiter, der Nebel umhüllte ihn alsbald.
Etoh wurde Ohnmächtig und spürte so den Aufprall auf dem Wasser nicht.
….
Langsam gewöhnten sich seine Augen an die Dunkelheit, so konnte er auch einen winzigen Lichtstrahl ausmachen der durch eine Ritze in der Wand sich seinen Weg in die Dunkelheit suchte.
Langsam geht er auf das Licht zu, in der Hoffnung dort einen Ausgang zu finden.
Er stößt sich den kleinen Zehe an einem Stuhl der mitten im weg steht.
„Aaah, Verdammt nochmal“ Der Schmerz lässt Etoh genau erkennen das er tatsächlich am Leben ist.
Tatsächlich fand sich bei dem Lichtschein eine Türe. Etoh stemmt sich mit aller Kraft dagegen, doch bewegt sie sich keinen Millimeter.
Er tastet die Türe ab, findet einen Türknauf. Er dreht diesen, drückt dagegen, doch nichts passiert.
Resigniert lehnt er sich mit dem Rücken dagegen und lässt sich zu Boden gleiten.
Dabei spürt er es!….er schreckt auf, Panik kommt in ihn auf gepaart mit einer Angst welche er so noch nicht kannte.
Hektisch springt er wieder auf, wirft seine Hände links und rechts um sich herum. Drehte sich dabei um die eigene Achse, wie ein Hund der zum ersten mal seinen Schwanz sieht und diesen jagt.
Was jedoch völlig irrsinnig war, er konnte ja noch immer nichts sehen. Suchend, doch berührt er stets nur seinen Rücken.
Weg...sie sind weg!!.
Verzweiflung kriecht ihn in die Knochen, noch einmal dreht er sich der Türe zu und hämmerte nun mit der Faust dagegen.
„Hallo? Hallo? Lasst mich raus“ *ruft er, etwas leiser fügte er hinzu* „ich bin doch noch am Leben.“
Die Türe öffnete sich. Natürlich nach innen… wer hätte denn da drauf kommen können?
Er tritt nach außen, sein Blick wirft er zurück in den Raum aus dem er kommt. Der Lichtkegel der zur Türe herein scheint trifft genau den Tisch auf welchen Etoh lag.
Es war ein Altar. Man hatte ihn tatsächlich auf einen Altar gelegt...
Mit seinen Kleidern in Fetzen und wirrem weißen Haar verlässt Etoh humpelnd das Haus. Die Augen zusammen kneifend, versucht er sie so vor dem hellen Licht zu schützen.
Orientierung....er brauchte zunächst eine Orientierung wo er hier war. Vielleicht würde er jemanden auf der Straße antreffen.
Etoh musste wie ein Aussetziger aussehen. Da wundert es kaum das man ihm keine Beachtung schenkte.
Sein erstes Ziel sollte Lichthafen sein. Obwohl er selber sich in Sturmkante stets wohler fühlte.
Er wusste, in der "Gemeindehalle" würde er erst einmal Ruhe finden. Und ein heißes Bad...
Er fühlt sich irgendwie benommen, wischt sich mit der Hand über die Augen.
Er kann immer noch nichts sehen. Es ist kalt. - Ihm ist kalt. Er spürt das er auf einem Stein liegt
.Er befühlt seinen Körper. Dabei stellt er fest das ihm seine Kleidung nur noch in Fetzen am Körper klebt.
Und irgend etwas fühlt sich sehr krustig an. Ist es Dreck oder Schorf? Er kratzt daran – es blättert ab ohne zu schmerzen.
Was war geschehen? Wie lange war er schon hier? Wo ist hier? Langsam setzt er sich auf.
Mit seinen Händen stellt er fest das er auf einer Erhöhung liegt. Er dreht sich, seine Füße fallen in ein Nichts, bis sie plötzlich den Boden berühren.
Etoh rutscht von dem Stein. Langsam tastet er sich an dem Stein entlang auf welchen er gelegen hat. Er stellt fest das er die Form und Höhne wie ein Tisch hat.
Wissen! Er hat das Wissen, doch fehlt ihm die Kraft sein inneres Licht zum leuchten zu bringen. Es gab eine Zeit in der es für ihn eine Kleinigkeit war einen Raum im hellen Licht erstrahlen zu lassen.
Allein durch seine Willenskraft war er einst in der Lage die Kerzen im Tempel zum Leuchten zu bringen und sie auch wieder zu löschen.
Doch diese Gabe scheint nun auf seltsame Weiße blockiert zu sein. Langsam kam ihn seine Erinnerung wieder.
Er ist ein Sohn des Lichten Gottes Artherk, sein Sprachrohr, nicht nur bei den Menschen, sondern vor allem auch bei den Seraphen welche für „Ihn“ gestorben und wiedergeboren sind.
Welche, wie es ihm selbst passiert war, sich selbst fast schon Göttlich fühlen ob ihrer Unsterblichkeit und so ihre Wahre Bestimmung schon fast Vergessen haben.
Eine Läuterung war es, welche Etoh widerfahren ist. Am eigenen Leib hatte er nun erfahren welche Konsequenzen es nach sich zieht wenn man seine Kräfte welche einem durch die Götter gegeben wurden zu seiner eigenen Verherrlichung missbraucht.
Auch wenn es ein eher schleichender Prozess war. Es war nicht sein Ansinnen und dennoch hatte er sich dessen Schuldig gemacht.
In fremden Landen ist er gewesen. In einer Gegend in der man von den Göttern Altheas nichts wusste. Auch Seraphen waren hier völlig unbekannt.
Hier kam er nun an, aus einer fremden Welt, die Zeichen Artherks sichtbar tragend.
Er konnte sie nicht ablegen, nicht verstecken. Wie auch?
Und so kam es das er selbst mit sehr viel Bewunderung angesehen wurde. Ein Wunder, er musste ein Gott sein!
Als Priester, dem Sprachrohr Artherks hat sich Etoh natürlich dazu berufen gefühlt das Wort Artherks unter diesen Menschen zu verbreiten.
Er sprach über die Wunder Artherks, dem Licht und die Güte.Um seinen Worten mehr Nachdruck und Eindruck zu verleihen lies er sich dazu hinreisen das eine oder andere „Wunder“ zu tun.Magische Fähigkeiten waren in jenen Landen unbekannt, und wer wenn nicht ein Gott selbst könnte die schlimmsten Wunden durch ein paar Worte heilen?
Wer, wenn nicht dieser Gott selbst von dem dieser Fremde sprach hätte einen ganzen Landstrich durch diese Gaben beschützen können?
Allein schon dieses Licht, welches Etoh auszustrahlen vermochte das alle Dunkelheit aus jeden Winkel und jeder Ecke im Raum vertrieb.
So kam es wie es kommen musste. Die Menschen fingen an Etoh selbst als diesen Gott von dem er sprach zu verehren.
Erst wehrte er sich dagegen, schwach wie er selbst nun einmal war, fand er jedoch Gefallen daran.
Ihm wurde ein Haus gebaut, was erzähle ich, eine Halle, einem Tempel gleich.
Man fertigte Statuen nach seinem Ebenbild, Bildnisse wurden nach ihm gefertigt, die ihn fast heller Erstrahlen ließen als Artherk selbst.
So vergingen einige Jahre.
Es kam die Zeit in der Etoh erkannte das dies nicht richtig war. Er verschanzte sich immer mehr in seinem Studierzimmer. Versank zuweilen Stundenlang in Gebete und in Läuterung. Würde Artherk ihn hier überhaupt hören?
Tagelang verfasste er Schriften und fertigte Abschriften der Psamle Artherks an.
Nicht er war der Schöpfer allen Lebens, sondern Artherk war es gewesen. Ihm sollten sie zu Diensten sein.
Eines Nachts zerstörte er sein Haus, kein Stein sollte auf dem anderen bleiben. Unter den Trümmern würden die Menschen diese Schriften finden.
Sie werden sich wohl an ihn erinnern, doch die Worte Artherks werden sie lesen und weiter Verkünden.
Und so wie Artherk Althea verließ, verließ nun auch der Priester die Menschen welche ihn fälschlicherweise als Gott verehrten.
Etoh machte sich auf den Weg zurück in seine Heimat. Zurück nach Althea.
Jeh näher er an die Grenzen Altheas gelangte um so rauer wurde die See. Sie fuhren durch einen Nebel, der so dicht war, das man die Hand vor Augen nicht sehen konnte.
War dies vielleicht auch der Grund warum Althea dem Rest der Welt da draußen so unbekannt war?
Zeit und Raum erschienen Etoh unendlich zu sein. Er hatte keine Orientierung mehr und war schier am Verzweifeln.
Er hatte das Gefühl als ob die Inseln nicht wollten das er zurück kehren könne. Dann geschah etwas das Etoh sich nicht erklären konnte.
Eine Unsichtbare Macht riss ihn förmlich von Schiff und er wird durch die Luft gewirbelt.
Halb Besinnungslos hörte er eine Stimme in seinem Kopf. Sie stellte ihn immer wieder die gleichen Fragen.
Was liegt euch am Herzen?
Wen haltet ihr für Würdig?
Welches Getränk kredenzt ihr dem weisen König zu seinem 60 Geburtstag?
Ihr seht ein Omen, Wie sieht es aus?
Etoh wusste nicht wie ihm geschah. Die Fragen wiederholten sich. Er wurde immer Höher getragen. Ihm blieb die Luft zum Atmen weg. Er öffnete die Augen und dann sah er es, das Licht. So hell, so warm, so geborgen. Leise wispert er seine Antworten.
Meine Freunde und Familie.
Den bescheiden Mann, der sich für seine Fehler und Fehlgriffe entschuldigt.
Einen trank das Jugend, damit er noch lange weise Herrschen kann.
Ich sehe eine in Gestalt, eingehüllt in weisen Tuch. Sie hat eine Kerze bei sich und eine silberne Kugel.
So wie er die letzten Worte gesprochen hatte fiel er in die tiefe. Das Licht entfernte sich immer weiter, der Nebel umhüllte ihn alsbald.
Etoh wurde Ohnmächtig und spürte so den Aufprall auf dem Wasser nicht.
….
Langsam gewöhnten sich seine Augen an die Dunkelheit, so konnte er auch einen winzigen Lichtstrahl ausmachen der durch eine Ritze in der Wand sich seinen Weg in die Dunkelheit suchte.
Langsam geht er auf das Licht zu, in der Hoffnung dort einen Ausgang zu finden.
Er stößt sich den kleinen Zehe an einem Stuhl der mitten im weg steht.
„Aaah, Verdammt nochmal“ Der Schmerz lässt Etoh genau erkennen das er tatsächlich am Leben ist.
Tatsächlich fand sich bei dem Lichtschein eine Türe. Etoh stemmt sich mit aller Kraft dagegen, doch bewegt sie sich keinen Millimeter.
Er tastet die Türe ab, findet einen Türknauf. Er dreht diesen, drückt dagegen, doch nichts passiert.
Resigniert lehnt er sich mit dem Rücken dagegen und lässt sich zu Boden gleiten.
Dabei spürt er es!….er schreckt auf, Panik kommt in ihn auf gepaart mit einer Angst welche er so noch nicht kannte.
Hektisch springt er wieder auf, wirft seine Hände links und rechts um sich herum. Drehte sich dabei um die eigene Achse, wie ein Hund der zum ersten mal seinen Schwanz sieht und diesen jagt.
Was jedoch völlig irrsinnig war, er konnte ja noch immer nichts sehen. Suchend, doch berührt er stets nur seinen Rücken.
Weg...sie sind weg!!.
Verzweiflung kriecht ihn in die Knochen, noch einmal dreht er sich der Türe zu und hämmerte nun mit der Faust dagegen.
„Hallo? Hallo? Lasst mich raus“ *ruft er, etwas leiser fügte er hinzu* „ich bin doch noch am Leben.“
Die Türe öffnete sich. Natürlich nach innen… wer hätte denn da drauf kommen können?
Er tritt nach außen, sein Blick wirft er zurück in den Raum aus dem er kommt. Der Lichtkegel der zur Türe herein scheint trifft genau den Tisch auf welchen Etoh lag.
Es war ein Altar. Man hatte ihn tatsächlich auf einen Altar gelegt...
Mit seinen Kleidern in Fetzen und wirrem weißen Haar verlässt Etoh humpelnd das Haus. Die Augen zusammen kneifend, versucht er sie so vor dem hellen Licht zu schützen.
Orientierung....er brauchte zunächst eine Orientierung wo er hier war. Vielleicht würde er jemanden auf der Straße antreffen.
Etoh musste wie ein Aussetziger aussehen. Da wundert es kaum das man ihm keine Beachtung schenkte.
Sein erstes Ziel sollte Lichthafen sein. Obwohl er selber sich in Sturmkante stets wohler fühlte.
Er wusste, in der "Gemeindehalle" würde er erst einmal Ruhe finden. Und ein heißes Bad...